APP-Achtsamkeit-Therapie
APP-Achtsamkeit-Therapie

MBCT -Kursinhalte und Ablauf:

 Depression, Burnout, Angst, Grübeln & Co

 

Laut einer Studie des Robert Koch Instituts weisen „ 33,3 Prozent der Bevölkerung aufs Jahr gerechnet eine oder mehrere klinisch bedeutsame psychische Störungen auf.“ ( Zitat Ärzteblatt Feb. 2013) Männer und Frauen sind unter dem Strich fast gleich betroffen, wenn sich auch die Arten der Störungen im Einzelfall unterschiedlich verteilen. Wenn es Ihnen also irgendwann einmal richtig schlecht ging, sind Sie in Deutschland in guter Gesellschaft: jedes Jahr geht es ca. 26,8 Millionen Menschen genauso. Willkommen im Club!

 

Warum tappen wir immer in die gleiche Falle?

 

Neuere Forschungen zeigen, dass z.B. während einer Krise (z.B. einer depressiven Episode) schwierige Gefühle (z.B. Hoffnungslosigkeit, extreme Traurigkeit, Schuld etc.) zusammen mit selbstschwächenden Gedankenmustern (z.B. "ich bin ein Versager", "mit mir stimmt etwas nicht", "ich bin zu nichts nutze") und entsprechenden Körperzuständen (z.B. Trägheit und Erschöpfung) auftreten. Nach dem Abklingen der Symptome verschwinden diese Gefühle wie auch die entsprechenden Gedankenmuster und Körperzustände – der Mensch ist wieder vollständig gesund, im besten Fall fit und glücklich.

 

Allerdings wurde während der depressiven Phase eine Verknüpfung zwischen den Gefühlen und den negativen Gedankenmustern gebildet. Diese Verknüpfung kann dazu führen, dass selbst eine relativ harmlose schlechte Laune, die der Alltag hin und wieder produziert, diese selbstschädigenden Gedankenmuster reaktiviert, obwohl diese vielleicht mit der aktuellen Situation wenig (meistens gar nichts) zu tun haben. Ich beginne dann z.B. darüber nachzugrübeln, was jetzt schief gelaufen ist oder was ich falsch gemacht habe, dass mir das jetzt wieder passiert ist. Dieses Grübeln führt so gut wie nie zu einer Lösung oder zu einer realistischen Sichtweise der Situation, sondern setzt eine Spirale nach unten in Gang. Die selbstschwächenden Gedankenmuster werden immer penetranter und man endet schlimmstenfalls in der nächsten Depression oder Panikattacke.

 

Es ist daher außerordentlich hilfreich, diesen grüblerischen Gedankenspiralen, die schon bei relativ kleinen Anlässen aktiviert werden können, zu erkennen und zu lernen, ihnen nicht zu folgen und nicht in ihnen unterzugehen. Dazu ist es nötig, eine neue Einstellung den eigenen Gedanken und Gefühlen gegenüber zu entwickeln. Genau das geschieht, wenn man regelmäßig Achtsamkeit praktiziert.

 

 

Wie läuft ein MBCT-Kurs ab?

 

  • Individuelles telefonisches Vorgespräch vor Beginn des Kurses (das kostenlose Vorgespräch ist Voraussetzung für die Teilnahme).
  • 9 Gruppentreffen (Gruppengröße: 6-14), jeweils 2,5 Stunden (8 Treffen über 8 Wochen plus 1 Nachtreffen ca. 2 Monate nach Kursende).
  • Zusätzlicher Intensiv-Tag (Übungstag) von 9.00–16.00 Uhr (an den Übungstagen können auch ehemalige KursteilnehmerInnen teilnehmen. Dazu miete ich immer einen großen Saal.).
  • Systematische Anleitungen von Achtsamkeitsübungen im Sitzen, Liegen und Gehen sowie in Alltagssituationen.
  • Anleitung von sanften achtsamen Körperübungen (Achtsames Yoga / Embodiment), die den individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst werden.
  • Vorträge und Gruppendiskussionen zu jeweiligen Schwerpunktthemen (z.B. Umgang mit grüblerischen Gedanken / Wechselwirkung von Stimmungen, Gedanken und Körperprozessen / Stimmung und Wahrnehmungsveränderungen / Selbstakzeptanz …).
  • Austausch darüber, wie die Übungspraxis zu Hause und im Alltag läuft.
  • Arbeitsmaterialien wie z.B. 4 Übungs-CDs und ein Begleitheft.
  • Kosten:310,00€

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Achtsamkeit-Therapie

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Renate Fischer-Tietze
Diplompsychologin
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Mitglied im MBSR Verband und ausgebildet über das IAS Institut